Kinderpornografie im Internet ist löschbar

Im Streit um geeignete Maßnahmen gegen im Internet dokumentierten Kindesmissbrauch (“Kinderpornographie”) wird von Befürwortern bloßer Sperren angeführt, dass es oftmals nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich sei, die Inhalte zu entfernen oder der Urheber habhaft zu werden.
Jetzt machte Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur (AK Zensur) die Probe aufs Exempel, analysierte mit automatischen Verfahren die diversen europäischen Sperrlisten und schrieb die Provider an, auf deren Servern sich laut der Listen kinderpornographisches Material befinden soll. Mit beeindruckender Resonanz: Innerhalb der ersten 12 Stunden nach Aussenden der Mails wurden bereits 60 Webauftritte gelöscht.

Quelle: Arbeitskreis Zensur

Doch anstatt die Ressourcen unserer Regierung dafür einzusetzen, Kinderpornos direkt aus dem Netz löschen zu lassen, beschäftigt sich diese lieber mit Nutzlosen Sperrsystemen. Nun ja, es ist Wahlkampf, was will man erwarten …

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